Lic.phil. Tobias Steiger - Eidg. anerkannter Psychotherapeut - Jugendliche, Kinder, Erwachsene – Paartherapie
> Personenzentrierte Psychotherapie
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> Focusing P
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> Psychotherapie und Coaching mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
> Systemische Methoden und Techniken



Emotionsfokussierte Therapie (EFT)
Die EFT wurde seit den 80er-Jahren von Leslie Greenberg und amerikanischen und kanadischen Kollegen entwickelt. Sie integriert Personzentrierte, Gestalttherapeutische und Systemisch-konstruktivistische Therapieansätze sowie Erkenntnisse aus der Emotionsforschung.
Das Wissen über die therapeutische Arbeit mit Emotionen entwickelt sich gegenwärtig an vielen Universitäten, auch in der Schweiz, schnell weiter und erweist sich immer deutlicher als ganz entscheidend für psychisches Wohlergehen. Die Emotionsfokussierte Therapie basiert auf der Annahme, dass Emotionen der Motor unserer psychischen Aktivität sind. Die wichtigsten Emotionen, die wir schon bei Neugeborenen erleben können, sind Freude, Überraschung, Angst, Trauer, Wut, Scham, Ekel. Es gibt unzählige Gefühlszustände dazwischen, die sich auf diese Kern-Emotionen zurückführen lassen. Emotionen bestimmen unser Selbsterleben, unser Denken und Verhalten sowie unsere Erwartungen und Erinnerungen. Wir orientieren uns bewusst oder unbewusst zuallererst an unseren Emotionen. Die Emotionen sind der Schlüssel zu unseren Wünschen, Zielen und Bedürfnissen. Emotionen sind grundsätzlich adaptiv, motivieren uns, helfen uns zu entscheiden.

Emotionen und der Umgang damit sind häufig die Ursache psychischer Schwierigkeiten. Zum Beispiel kann die Schwierigkeit, eigene Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und in Worte zu fassen mit einer psychosomatischen Störung im Zusammenhang stehen. Oder ein überdauerndes Gefühl von Wertlosigkeit oder Hilflosigkeit kann mit der Entwicklung eines depressiven Störungsbildes zusammenhängen. Überdauernde Gefühle von Verletzbarkeit und Ausgeliefertsein können zu Angststörungen führen. 
Im Alltag versuchen wir die unerwünschten und schmerzhaften Emotionen meist nicht zu haben. Basierend auf diesen Annahmen ist der Kerngedanke der EFT, dass Emotionen zunächst angenommen werden müssen. Wir müssen in Kontakt kommen zu unseren unerwünschten, meist unangenehmen, belastenden und schmerzhaften Emotionen, eine Akzeptanz und einen guten Abstand zu ihnen gewinnen können, um sie dann in konstruktivere und angenehmere verändern („transformieren“) zu können.



„ In der klientenzentrierten Therapie ... ist das Akzeptieren des Selbst als eines der Ziele und Ergebnisse der Therapie hervorgehoben worden. .. Bei einer erfolgreichen Therapie findet eine Verringerung der negativen und eine Zunahme der positiven Einstellungen gegenüber dem Selbst statt... Es ist nicht lediglich so, dass der Klient sich akzeptiert – ein Ausdruck, der den Beigeschmack einer unlustigen, unwilligen Hinnahme des Unabänderlichen hat; er beginnt tatsächlich sich selbst zu mögen..“
Carl Rogers