Lic.phil. Tobias Steiger - Eidg. anerkannter Psychotherapeut - Jugendliche, Kinder, Erwachsene – Paartherapie
> Personenzentrierte Psychotherapie
> Emotionsfokussierte Therapie (EFT)
> Focusing P
> Emotionsfokussierte Paartherapie
> Psychotherapie und Coaching mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
> Systemische Methoden und Techniken



Personenzentrierte Therapie
Die Personzentrierte Therapie wurde in den 40er- und 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts begründet durch Carl Rogers, für viele der bedeutendste Pionier der Psychotherapieforschung. Aufgrund von akribischen Untersuchungen, wie die Therapiebeziehung zwischen Therapeut und Klient ausgestaltet sein muss um hilfreich zu sein, fand er mit Hilfe von Tonbandaufzeichnungen und der Untersuchung des Geschehens in der Therapie heraus, dass Menschen sich dann konstruktiv entwickeln, wenn sie in einer sicheren Beziehung zum Therapeuten stehen, die getragen ist vom ständigen Bemühen des Therapeuten

• sich empathisch „in die Schuhe des Klienten“, in die Erlebenswelt des Hilfe suchenden
Menschen einzufühlen
• das Erleben des Klienten jederzeit ohne Bedingungen wertzuschätzen und
• selber authentisch, „kongruent“ zu sein, das heisst im Kontakt zum eigenen Erleben,
ohne Fassade als „normaler“, gleichwertiger Mensch dem Klienten zur Verfügung
zu stehen.

Diese Hypothesen einer hilfreichen Beziehung sind in der Forschung als entscheidend für konstruktive Entwicklung in Richtung von mehr „sich selbst“ sein, authentisch sein, sich selbst akzeptieren wie man ist, erkannt worden. 
Da diese Bedingungen im Alltag selten vollumfänglich gelebt werden können, ist der geschützte Raum der therapeutischen Begegnung zwischen Therapeut und Klient oft der geeignete oder gar einzige Ort, um die eigenen psychischen Nöte und Schwierigkeiten angehen und überwinden können.



„ In der klientenzentrierten Therapie ... ist das Akzeptieren des Selbst als eines der Ziele und Ergebnisse der Therapie hervorgehoben worden. .. Bei einer erfolgreichen Therapie findet eine Verringerung der negativen und eine Zunahme der positiven Einstellungen gegenüber dem Selbst statt... Es ist nicht lediglich so, dass der Klient sich akzeptiert – ein Ausdruck, der den Beigeschmack einer unlustigen, unwilligen Hinnahme des Unabänderlichen hat; er beginnt tatsächlich sich selbst zu mögen..“
Carl Rogers